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Steuererklärung 2025 noch nicht eingereicht? So nutzen Sie die Sommerfristen richtig

Der Stapel liegt seit Monaten auf dem Schreibtisch, die Belege sind halb sortiert, und eigentlich wollte man die Steuererklärung «noch vor den Sommerferien» erledigen: Wer sich hier wiedererkennt, ist in guter Gesellschaft. Ein beachtlicher Teil der Steuerpflichtigen reicht die Steuererklärung erst nach der ordentlichen Frist ein – was völlig legal ist, solange rechtzeitig eine Fristverlängerung beantragt wurde. Doch genau jetzt, im Hochsommer, laufen in vielen Kantonen die ersten verlängerten Fristen aus. Wer nichts unternimmt, riskiert Mahngebühren, Bussen und im schlimmsten Fall eine Veranlagung nach Ermessen. In diesem Beitrag zeigen wir, welche Fristen gelten, wie Sie eine Verlängerung richtig beantragen und warum sich professionelle Unterstützung gerade jetzt auszahlt.

Neuer ESTV-Vergleich 2026: Firmen zahlen weniger Steuern, Private mehr – was das für Sie heisst

Die Eidgenössische Steuerverwaltung (ESTV) hat ihren kantonalen Vergleich der Steuerbelastung 2026 publiziert – und die Zahlen zeigen eine bemerkenswerte Schere: Bei juristischen Personen belaufen sich die direkten Steuern von Kantonen und Gemeinden im Durchschnitt auf knapp 9 Prozent des Gewinns, Tendenz weiter sinkend. Bei natürlichen Personen dagegen steigt die steuerliche Ausschöpfung: Im Schnitt beanspruchen die direkten Steuern 2026 fast einen Fünftel des Einkommens. Was steckt hinter dieser Entwicklung, und was bedeutet sie konkret für Unternehmerinnen, Unternehmer und Privatpersonen in der Zentralschweiz? Eine Einordnung.

Verkaufen bei Höchstpreisen: So funktioniert die Grundstückgewinnsteuer

Die Immobilienpreise bewegen sich auf Rekordniveau: Wer heute ein Haus oder eine Wohnung verkauft, die vor zehn oder zwanzig Jahren gekauft wurde, realisiert oft einen Gewinn von mehreren hunderttausend Franken. Doch an diesem Gewinn will auch der Fiskus teilhaben – über die Grundstückgewinnsteuer.
Wie hoch die Steuer ausfällt, hängt von Faktoren ab, die viele Verkäuferinnen und Verkäufer unterschätzen: von der Besitzdauer über die Qualität der gesammelten Belege bis zur Frage, ob ein Ersatzobjekt gekauft wird. Wer diese Hebel kennt und den Verkauf entsprechend plant, kann die Steuerlast oft deutlich reduzieren – völlig legal.

Tiefste Unternehmenssteuern der Schweiz: Luzern überholt Zug – was das für Ihre Firma bedeutet

Die Zentralschweiz hat einen neuen Spitzenreiter: 2026 ist nicht mehr Zug, sondern Luzern der Kanton mit den tiefsten Unternehmenssteuern der Schweiz. Mit einem effektiven Gewinnsteuersatz von 11.66 Prozent verdrängt Luzern den langjährigen Leader knapp – Zug folgt mit 11.71 Prozent unmittelbar dahinter.
Für Unternehmen in unserer Region ist das eine doppelt gute Nachricht: Gleich zwei Zentralschweizer Kantone führen das nationale Ranking an. Doch was heisst das konkret für Ihre GmbH oder AG? Lohnt sich deswegen ein Umzug des Firmensitzes? Und worauf kommt es bei der Steuerbelastung wirklich an? Ein Überblick.

Wohneigentumsbesteuerung: Was bis 2029 noch gilt – und was jetzt zu planen ist

Am 28. September 2025 stimmte die Schweizer Bevölkerung mit 57.7 % Ja für die Abschaffung des Eigenmietwerts. Der Bundesrat hat am 1. April 2026 entschieden: Die Reform tritt am 1. Januar 2029 in Kraft. Bis Ende 2028 gelten die heutigen steuerlichen Regeln unverändert – das bedeutet: Eigenmietwert versteuern, Schuldzinsen und Unterhaltskosten abziehen. Diese Übergangsphase bietet Eigentümerinnen und Eigentümern eine wichtige Planungsgrundlage.

Kilometerabzug 2026: CHF 0.75 pro km – prüfen Sie Ihre Steuererklärung

Eine kleine, aber wirksame Neuerung: Ab dem Steuerjahr 2026 darf für beruflich bedingte Fahrten mit dem Privatfahrzeug ein Pauschalabzug von CHF 0.75 pro Kilometer geltend gemacht werden – statt bisher CHF 0.70. Wer regelmässig zur Arbeit pendelt oder berufliche Wege zurücklegt, sollte diesen Betrag korrekt in der Steuererklärung eintragen.

Steuererklärung 2026: Erstmals alle 26 Kantone vollständig digital

Ein Meilenstein für die Schweizer Steuerverwaltung: Im Jahr 2026 bieten erstmals alle 26 Kantone die vollständig digitale Einreichung der Steuererklärung an – ohne Papierbelege, ohne Ausdrucken, ohne Frankieren. Was das für Privatpersonen, Selbständige und KMU bedeutet, zeigen wir im Überblick.

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