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Autorenname: Christian Müller

Steuern

Steuererklärung 2025 noch nicht eingereicht? So nutzen Sie die Sommerfristen richtig

Der Stapel liegt seit Monaten auf dem Schreibtisch, die Belege sind halb sortiert, und eigentlich wollte man die Steuererklärung «noch vor den Sommerferien» erledigen: Wer sich hier wiedererkennt, ist in guter Gesellschaft. Ein beachtlicher Teil der Steuerpflichtigen reicht die Steuererklärung erst nach der ordentlichen Frist ein – was völlig legal ist, solange rechtzeitig eine Fristverlängerung beantragt wurde. Doch genau jetzt, im Hochsommer, laufen in vielen Kantonen die ersten verlängerten Fristen aus. Wer nichts unternimmt, riskiert Mahngebühren, Bussen und im schlimmsten Fall eine Veranlagung nach Ermessen. In diesem Beitrag zeigen wir, welche Fristen gelten, wie Sie eine Verlängerung richtig beantragen und warum sich professionelle Unterstützung gerade jetzt auszahlt.

Steuern

Neuer ESTV-Vergleich 2026: Firmen zahlen weniger Steuern, Private mehr – was das für Sie heisst

Die Eidgenössische Steuerverwaltung (ESTV) hat ihren kantonalen Vergleich der Steuerbelastung 2026 publiziert – und die Zahlen zeigen eine bemerkenswerte Schere: Bei juristischen Personen belaufen sich die direkten Steuern von Kantonen und Gemeinden im Durchschnitt auf knapp 9 Prozent des Gewinns, Tendenz weiter sinkend. Bei natürlichen Personen dagegen steigt die steuerliche Ausschöpfung: Im Schnitt beanspruchen die direkten Steuern 2026 fast einen Fünftel des Einkommens. Was steckt hinter dieser Entwicklung, und was bedeutet sie konkret für Unternehmerinnen, Unternehmer und Privatpersonen in der Zentralschweiz? Eine Einordnung.

Hypotheken, Immobilien

Hypothekarzinsen auf Jahrestief: Warum sich der Blick auf Ihre Verlängerung jetzt lohnt

Wer derzeit eine Hypothek abschliesst oder verlängert, trifft auf Konditionen, wie es sie zuletzt vor rund einem Jahr gab: Zehnjährige Festhypotheken sind Anfang Juli 2026 bereits ab etwa 1.45 Prozent erhältlich, fünfjährige Laufzeiten um 1.2 Prozent. Die Schweizerische Nationalbank hat den Leitzins am 18. Juni 2026 unverändert bei 0 Prozent belassen, und die meisten Prognosen gehen davon aus, dass er bis Ende Jahr auf diesem Niveau bleibt. Für Eigentümerinnen und Eigentümer, deren Festhypothek in den nächsten ein bis drei Jahren ausläuft, ist das eine komfortable, aber nicht selbstverständliche Ausgangslage. Wir zeigen, warum sich ein früher Blick auf die Verlängerung lohnt – und für wen eine Forward-Hypothek interessant sein kann.

Immobilien, Steuern

Verkaufen bei Höchstpreisen: So funktioniert die Grundstückgewinnsteuer

Die Immobilienpreise bewegen sich auf Rekordniveau: Wer heute ein Haus oder eine Wohnung verkauft, die vor zehn oder zwanzig Jahren gekauft wurde, realisiert oft einen Gewinn von mehreren hunderttausend Franken. Doch an diesem Gewinn will auch der Fiskus teilhaben – über die Grundstückgewinnsteuer.
Wie hoch die Steuer ausfällt, hängt von Faktoren ab, die viele Verkäuferinnen und Verkäufer unterschätzen: von der Besitzdauer über die Qualität der gesammelten Belege bis zur Frage, ob ein Ersatzobjekt gekauft wird. Wer diese Hebel kennt und den Verkauf entsprechend plant, kann die Steuerlast oft deutlich reduzieren – völlig legal.

Treuhand, Mehrwertsteuer

MWST-Abrechnung fürs 2. Quartal: Frist Ende August – so vermeiden Sie Verzugszinsen

Mitten in der Ferienzeit rückt für viele KMU und Selbständigerwerbende eine wichtige Frist näher: Die Mehrwertsteuer-Abrechnung für das zweite Quartal 2026 muss bis Ende August bei der Eidgenössischen Steuerverwaltung (ESTV) eingereicht und bezahlt sein. Wer die Frist verpasst, zahlt Verzugszins – neu 4.0 Prozent pro Jahr.
Gerade der Sommer ist erfahrungsgemäss eine Stolperfalle: Die Buchhaltung bleibt während der Betriebsferien liegen, Belege fehlen, und plötzlich wird es Ende August eng. Wir zeigen, welche Fristen jetzt gelten, was sich beim Verzugszins geändert hat und wie Sie die Abrechnung stressfrei über die Bühne bringen.

Steuern

Tiefste Unternehmenssteuern der Schweiz: Luzern überholt Zug – was das für Ihre Firma bedeutet

Die Zentralschweiz hat einen neuen Spitzenreiter: 2026 ist nicht mehr Zug, sondern Luzern der Kanton mit den tiefsten Unternehmenssteuern der Schweiz. Mit einem effektiven Gewinnsteuersatz von 11.66 Prozent verdrängt Luzern den langjährigen Leader knapp – Zug folgt mit 11.71 Prozent unmittelbar dahinter.
Für Unternehmen in unserer Region ist das eine doppelt gute Nachricht: Gleich zwei Zentralschweizer Kantone führen das nationale Ranking an. Doch was heisst das konkret für Ihre GmbH oder AG? Lohnt sich deswegen ein Umzug des Firmensitzes? Und worauf kommt es bei der Steuerbelastung wirklich an? Ein Überblick.

Immobilien

Halbjahresbilanz 2026: Wohneigentum +4.7 % – guter Zeitpunkt für eine Bewertung?

Das erste Halbjahr 2026 ist Geschichte – Zeit für eine Standortbestimmung am Schweizer Immobilienmarkt. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Gemäss dem Wohnimmobilienpreisindex des Bundesamts für Statistik stiegen die Preise für Wohneigentum im ersten Quartal 2026 um 1.5 Prozent gegenüber dem Vorquartal auf 126.8 Punkte; im Jahresvergleich beträgt das Plus stolze 4.7 Prozent. Einfamilienhäuser verteuerten sich um 4.6 Prozent, Eigentumswohnungen um 4.8 Prozent. Wer eine Liegenschaft besitzt, darf sich freuen – und sollte sich gleichzeitig fragen: Was bedeutet das für meine Pläne? Verkaufen, halten, neu belehnen? Eine fundierte Antwort beginnt mit einer aktuellen Bewertung.

Treuhand, Vorsorge

Reform AHV 2030: Frühpensionierung wird teurer – und Selbständige zahlen mehr

Kaum ist die Finanzierung der 13. AHV-Rente unter Dach, steht die nächste grosse Vorsorgereform an: Der Bundesrat hat am 20. Mai 2026 die Vernehmlassung zur Reform «AHV 2030» eröffnet; sie dauert bis zum 11. September 2026. Die gute Nachricht vorweg: Eine Erhöhung des Referenzalters ist nicht vorgesehen. Dafür setzt die Reform an Stellen an, die viele weniger auf dem Radar haben – und die Selbständigerwerbende, KMU und alle, die von einer Frühpensionierung träumen, direkt betreffen. Wir fassen die wichtigsten Eckpunkte zusammen und zeigen, was Sie heute schon für Ihre Planung daraus ableiten können.

Treuhand, Mehrwertsteuer

Mehrwertsteuer steigt 2028 auf 8.5 % – was KMU jetzt wissen sollten

Das eidgenössische Parlament hat am 19. Juni 2026 in der Schlussabstimmung entschieden: Die 13. AHV-Rente soll teilweise über eine Erhöhung der Mehrwertsteuer finanziert werden. Konkret würde der Normalsatz ab dem 1. Januar 2028 von 8.1 auf 8.5 Prozent steigen, der Sondersatz für Beherbergungsleistungen von 3.8 auf 4.0 Prozent. Der reduzierte Satz für Güter des täglichen Bedarfs – etwa Lebensmittel, Medikamente und Bücher – bliebe unverändert bei 2.6 Prozent. Das letzte Wort hat allerdings das Stimmvolk: Die Volksabstimmung ist voraussichtlich auf den 29. November 2026 angesetzt. Für Unternehmen in der Schweiz lohnt es sich, das Thema schon heute auf dem Radar zu haben – denn ein Satzwechsel betrifft weit mehr als nur die Preisschilder.

Immobilien, Steuern

Wohneigentumsbesteuerung: Was bis 2029 noch gilt – und was jetzt zu planen ist

Am 28. September 2025 stimmte die Schweizer Bevölkerung mit 57.7 % Ja für die Abschaffung des Eigenmietwerts. Der Bundesrat hat am 1. April 2026 entschieden: Die Reform tritt am 1. Januar 2029 in Kraft. Bis Ende 2028 gelten die heutigen steuerlichen Regeln unverändert – das bedeutet: Eigenmietwert versteuern, Schuldzinsen und Unterhaltskosten abziehen. Diese Übergangsphase bietet Eigentümerinnen und Eigentümern eine wichtige Planungsgrundlage.

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