Müller Prime Immobilien Treuhand

News

Was Ihre Wohnung abwerfen darf: Der Bund regelt die zulässige Rendite neu

Wer eine Wohnung vermietet, stellt sich früher oder später dieselbe Frage: Wie viel darf der Mietzins eigentlich abwerfen, ohne dass er als missbräuchlich gilt? Die Antwort steht seit Jahrzehnten nur teilweise im Gesetz. Artikel 269 des Obligationenrechts spricht von einem übersetzten Ertrag, überlässt die Definition aber weitgehend dem Bundesgericht. Das Ergebnis ist eine Praxis, die sich über einzelne Urteile entwickelt hat und für Laien kaum noch nachvollziehbar ist. Der Bundesrat will das ändern. Am 25. Februar 2026 hat er die Vernehmlassung zu einer Änderung der Verordnung über die Miete und Pacht von Wohn- und Geschäftsräumen eröffnet, die bis zum 5. Juni 2026 lief. Für Eigentümerinnen und Eigentümer von Renditeliegenschaften ist das keine juristische Randnotiz, sondern eine Vorlage, die direkt in die eigene Kalkulation hineinwirkt.

Hypothek zu 1,4 Prozent – gerechnet wird mit 5: Warum die Tragbarkeit über Ihren Kauf entscheidet

Die Ausgangslage für Käuferinnen und Käufer ist auf den ersten Blick komfortabel: Die Nationalbank hält den Leitzins seit Längerem bei null Prozent, und Anfang August 2026 waren zehnjährige Festhypotheken zu rund 1,6 Prozent und fünfjährige zu rund 1,4 Prozent zu haben. Trotzdem erhalten viele Interessenten von der Bank eine Absage – nicht weil sie sich die Zinsen nicht leisten könnten, sondern weil die Bank mit ganz anderen Zahlen rechnet als der Markt. Wer diesen Mechanismus kennt, geht deutlich entspannter in ein Finanzierungsgespräch und weiss vorher, welches Objekt realistisch in Frage kommt.

Lex Koller wird verschärft: Was Eigentümerinnen, Käufer und Investoren jetzt wissen sollten

Die Vernehmlassung zur Revision der Lex Koller ist Mitte Juli abgelaufen. Damit beginnt für den Bund die Auswertungsphase – und für alle, die in den nächsten Jahren eine Liegenschaft kaufen oder verkaufen wollen, eine Zeit, in der sich Planung auszahlt. Denn die Stossrichtung ist klar: Der Erwerb von Wohnraum durch Personen im Ausland soll deutlich enger gefasst werden, als das heute der Fall ist. Wer eine Immobilie besitzt, verkaufen möchte oder als Investorin in Immobilienfonds engagiert ist, sollte die Vorlage kennen, auch wenn sie noch nicht in Kraft ist.
Wir ordnen ein, worum es geht, wen es betrifft und welche Überlegungen sich jetzt schon lohnen.

Hypothekarzinsen auf Jahrestief: Warum sich der Blick auf Ihre Verlängerung jetzt lohnt

Wer derzeit eine Hypothek abschliesst oder verlängert, trifft auf Konditionen, wie es sie zuletzt vor rund einem Jahr gab: Zehnjährige Festhypotheken sind Anfang Juli 2026 bereits ab etwa 1.45 Prozent erhältlich, fünfjährige Laufzeiten um 1.2 Prozent. Die Schweizerische Nationalbank hat den Leitzins am 18. Juni 2026 unverändert bei 0 Prozent belassen, und die meisten Prognosen gehen davon aus, dass er bis Ende Jahr auf diesem Niveau bleibt. Für Eigentümerinnen und Eigentümer, deren Festhypothek in den nächsten ein bis drei Jahren ausläuft, ist das eine komfortable, aber nicht selbstverständliche Ausgangslage. Wir zeigen, warum sich ein früher Blick auf die Verlängerung lohnt – und für wen eine Forward-Hypothek interessant sein kann.

Verkaufen bei Höchstpreisen: So funktioniert die Grundstückgewinnsteuer

Die Immobilienpreise bewegen sich auf Rekordniveau: Wer heute ein Haus oder eine Wohnung verkauft, die vor zehn oder zwanzig Jahren gekauft wurde, realisiert oft einen Gewinn von mehreren hunderttausend Franken. Doch an diesem Gewinn will auch der Fiskus teilhaben – über die Grundstückgewinnsteuer.
Wie hoch die Steuer ausfällt, hängt von Faktoren ab, die viele Verkäuferinnen und Verkäufer unterschätzen: von der Besitzdauer über die Qualität der gesammelten Belege bis zur Frage, ob ein Ersatzobjekt gekauft wird. Wer diese Hebel kennt und den Verkauf entsprechend plant, kann die Steuerlast oft deutlich reduzieren – völlig legal.

Halbjahresbilanz 2026: Wohneigentum +4.7 % – guter Zeitpunkt für eine Bewertung?

Das erste Halbjahr 2026 ist Geschichte – Zeit für eine Standortbestimmung am Schweizer Immobilienmarkt. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Gemäss dem Wohnimmobilienpreisindex des Bundesamts für Statistik stiegen die Preise für Wohneigentum im ersten Quartal 2026 um 1.5 Prozent gegenüber dem Vorquartal auf 126.8 Punkte; im Jahresvergleich beträgt das Plus stolze 4.7 Prozent. Einfamilienhäuser verteuerten sich um 4.6 Prozent, Eigentumswohnungen um 4.8 Prozent. Wer eine Liegenschaft besitzt, darf sich freuen – und sollte sich gleichzeitig fragen: Was bedeutet das für meine Pläne? Verkaufen, halten, neu belehnen? Eine fundierte Antwort beginnt mit einer aktuellen Bewertung.

Wohneigentumsbesteuerung: Was bis 2029 noch gilt – und was jetzt zu planen ist

Am 28. September 2025 stimmte die Schweizer Bevölkerung mit 57.7 % Ja für die Abschaffung des Eigenmietwerts. Der Bundesrat hat am 1. April 2026 entschieden: Die Reform tritt am 1. Januar 2029 in Kraft. Bis Ende 2028 gelten die heutigen steuerlichen Regeln unverändert – das bedeutet: Eigenmietwert versteuern, Schuldzinsen und Unterhaltskosten abziehen. Diese Übergangsphase bietet Eigentümerinnen und Eigentümern eine wichtige Planungsgrundlage.

SARON oder Festhypothek? So treffen Sie 2026 die richtige Wahl

Die Schweizerische Nationalbank hat den Leitzins am 18. Juni 2026 erneut bei 0 Prozent belassen. Für Eigenheimbesitzerinnen und -besitzer stellt sich deshalb eine drängende Frage: SARON-Hypothek oder Festhypothek – was passt jetzt besser? Beide Modelle haben 2026 klare Vor- und Nachteile, die es abzuwägen gilt.

Referenzzinssatz stabil bei 1,25 %: Prüfen Sie jetzt Ihren Mietzins

Der hypothekarische Referenzzinssatz beträgt weiterhin 1,25 Prozent und liegt damit seit September 2025 auf dem tiefsten historischen Niveau. Das Bundesamt für Wohnungswesen (BWO) hat die aktuellen Werte per 2. Juli 2026 bestätigt. Was bedeutet das konkret für Mieterinnen und Mieter – und für Vermieter?

SNB-Zinsentscheid vom 18. Juni – was Eigentümer und Käufer jetzt wissen sollten

Am 18. Juni 2026 gibt die Schweizerische Nationalbank ihre nächste geldpolitische Lagebeurteilung bekannt. Für alle, die eine Immobilie besitzen, finanzieren oder kaufen möchten, ist das ein wichtiger Termin – denn der Leitzins prägt indirekt die Hypothekarkonditionen. Wir ordnen ein, was zu erwarten ist und worauf es bei der Finanzierung ankommt.

Nach oben scrollen