Immobilienpreise Schweiz 2026: Geht es weiter aufwärts?
- Christian Müller
- 09.06.2026
Wer kaufen oder verkaufen möchte, stellt sich dieselbe Frage: Wie entwickeln sich die Preise? Auch 2026 zeigt der Schweizer Markt nach oben – allerdings langsamer als in den Vorjahren. Wir fassen die aktuellen Prognosen zusammen und zeigen, was sie für Sie bedeuten.
Moderates Wachstum statt Boom
Für 2026 erwarten die Marktbeobachter beim Wohneigentum einen durchschnittlichen Preisanstieg von rund 3 Prozent – deutlich gemässigter als in den Hochphasen zuvor. Im ersten Quartal 2026 lagen die Preise etwa 3,5 Prozent über dem Vorjahr. Die UBS rechnet mit rund +3,5 % bei Eigentumswohnungen und +2,5 % bei Einfamilienhäusern; Wüest Partner sieht +2,8 % bzw. +3,1 %. Tiefe Zinsen, geringe Leerstände und ein knappes Angebot stützen die Preise, während die zunehmend angespannte Tragbarkeit das Tempo bremst (Marktprognosen, keine Gewähr).
Regionale Unterschiede – und was sie für Sie bedeuten
Regional fällt die Entwicklung sehr unterschiedlich aus. Überdurchschnittliche Anstiege werden unter anderem für Regionen wie das Oberwallis, das Berner Oberland, Chur, Luzern und Schaffhausen erwartet, während am Genfersee, im Jurabogen und in der Nordwestschweiz eher unterdurchschnittliche Bewegungen prognostiziert werden. Für Verkäuferinnen und Verkäufer bleibt das Umfeld günstig: Eine gut gelegene, gepflegte Liegenschaft trifft weiterhin auf solide Nachfrage. Käuferinnen und Käufer sollten dagegen genau rechnen – nicht der Angebotspreis entscheidet, sondern die langfristige Tragbarkeit. Eine realistische Markteinschätzung und eine fundierte Bewertung sind in diesem Umfeld besonders wertvoll.
Ob Verkauf oder Kauf – wir bewerten Ihre Immobilie marktgerecht und begleiten Sie mit lokaler Erfahrung durch den gesamten Prozess.
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